Wenn der Traum vom eigenen Kind zerbricht

44!!! Mal pro Minute kommt es statistisch gesehen weltweit zu einer Fehlgeburt.

Trotz der heutigen Zeit ist es weiterhin ein Tabuthema.


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Fehlgeburt /stille Geburt - das Gefühl des persönlichen Scheiterns

Wenn Frauen eine Fehlgeburt oder eine stille Geburt erleiden, spielt zu aller erst die Trauer eine große Rolle. Dabei bleibt es allerdings nicht, denn schnell mischen sich Schuldgefühle mit unter, da die Fehlgeburt als ein persönliches Scheitern angesehen wird.


Auch Neid auf andere Frauen mit Kindern kann hinzu kommen. Wie genau eine betroffene Frau diesen Verlust verarbeitet, hängt von verschiedenen Faktoren ab.


Nach einer Fehlgeburt überwiegen oftmals Schuldgefühle, Scham und die Trauer.

Es kommen dann Probleme mit dem Selbstwert, der Weiblichkeit, dem Selbstvertrauen, den Schuldgefühle und der Neid auf andere Mütter hinzu und stehen nach einer Fehlgeburt auf der Liste ganz weit oben einer Frau.

Die Trauerphase und die sichtbare Trauer hält meist nicht lange an, da die anderen Gefühle überwiegen. Durch das Ereignis einer Fehlgeburt/stille Geburt wird das psychische Gleichgewicht einer Frau gestört und die Trauer kann nicht erlebt und verarbeitet werden.

Wissenschaftler haben in der Fachzeitschrift „PPmP – Psychotherapie, Psychosomatik und Medizinische Psychologie" mögliche Gründe dafür angegeben:

So werde ein Kind, das weniger als 14 Wochen alt ist, eher als Teil von einem selbst angesehen, denn als eine eigene Person. 

Erlebt eine Frau eine Fehlgeburt / stille Geburt– bereits jede zehnte Schwangerschaft endet in einer Fehlgeburt!!! – so zeigt sie nicht selten Anzeichen einer akuten Belastungsreaktion.

Wenn auch Sie einen solchen Verlust der Fehlgeburt oder einer stillen Geburt erlitten haben und es für Sie offene Fragen gibt, suchen sie proaktiv das Gespräch. Ganz zum Schluss noch ein Wort an die Männer, die oftmals hilflos und handlungsunfähig ihre Frau unterstützen möchten und selbst ihre Trauer nicht leben und verarbeiten können: "Suchen auch Sie proaktiv das Gespräch! Damit unterstützen Sie Ihre Frau und Ihren natürlich Trauerprozess."

Benötigen Sie Unterstützung bei der Trauerverarbeitung oder eine psychosoziale Beratung für Ihren unerfüllten Kinderwunsch oder haben Fragen, wenden Sie sich hier gern vertrauensvoll an mich. Wir finden sicherlich einen passenden Termin für Sie.

Rufen Sie mich zu den Telefonsprechzeiten an, schreiben Sie mir gern ein E-Mail oder vereinbaren Sie sich gleich online einen Gesprächstermin.

Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen.


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