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Wenn Stärke zur Falle wird | Du bist stark – und es kostet dich mehr


Du reißt dich zusammen.

Du funktionierst.

Du bleibst ruhig, auch wenn es innen zieht.


Und irgendwann fragst du dich leise, fast beschämt:

Warum fühlt sich das alles so schwer an, obwohl ich doch stark bin?


Viele nennen das Stärke.

Es klingt nach Rückgrat.

Nach Kontrolle.

Nach jemandem, der nicht zusammenbricht.

Nach jemandem, auf den man sich verlassen kann.


Und genau da beginnt das Problem.


Denn was von außen wie Stärke aussieht, ist von innen oft etwas anderes:

Anspannung. Wachsamkeit. Dauerbereitschaft.

Nicht aus Stolz – sondern aus Notwendigkeit.


Vielleicht hast du früh gelernt, dich nicht fallen zu lassen.

Vielleicht war niemand da, der gehalten hat.

Vielleicht war „zusammenreißen“ die einzige Option.


Das war sinnvoll. Damals.



Wenn Stärke zur Falle wird


Die innere Reibung entsteht später.

Wenn aus einer Fähigkeit eine Pflicht wird.

Wenn Stärke nicht mehr bewusst eingesetzt wird, sondern automatisch anspringt.


Wenn du nicht mehr merkst, dass du stark bist –

sondern nur noch, dass du nicht aufhören kannst.


👉 DEIN Aha-Moment:

Nicht deine Stärke ist das Problem.

Sondern der Preis, für den du jeden Tag noch bezahlst.


Wenn du das Thema lieber hören als lesen willst:

Im Video „Wenn Stärke zur Falle wird“ spreche ich genau darüber – über Stärke als Schutz und den Moment, in dem sie kippt.






Viele merken an dieser Stelle:

Ich mache das nicht, weil ich will. Ich mache es, weil ich nicht anders kann.


Stärke als Muster fragt nicht nach deinem Zustand.

Sie fragt nur: Geht noch was?


Und du antwortest – reflexhaft – mit Ja.

Auch wenn dein Körper längst Nein sagt.

Auch wenn Freude leiser wird.

Auch wenn Nähe anstrengend erscheint.




Das ist kein persönliches Versagen

Das ist kein Charakterfehler.

Das ist kein Mangel an Dankbarkeit.

Das ist kein persönliches Versagen.


Das ist ein Schutz, der nie aktualisiert wurde.



Viele halten viel aus, lange.

Nicht, weil sie so belastbar sind –

sondern weil sie nie gelernt haben, rechtzeitig zu stoppen.


Wenn du mit dem Thema weitergehen willst:

Im Podcast vertiefe ich, wie Überverantwortung entsteht

und warum viele ihre Stärke erst dann hinterfragen,

wenn der Körper stoppt.




Wenn du bei diesen Gedanken bleiben willst und

wenn du keinen Blogartikel verpassen möchtest,

kannst du dich hier eintragen.

Ohne Spam. Ohne Druck. Nur Klartext.



Ein Mini-Alltagstransfer

Achte in den nächsten Tagen nicht darauf, wie gut du etwas machst.

Achte darauf, was es dich kostet.


Nicht, um etwas zu verändern.

Nicht, um besser zu werden.

Nur, um wahrzunehmen.



Manchmal beginnt Entlastung nicht mit einem Nein.

Sondern mit einem ehrlichen „So fühlt sich das also an.“


Wenn du merkst, dass du oft zu viel gibst

und zu selten stoppst – dann schau hier hin.

Kostenloses Workbook für dich Grenzen setzen lernen –

Das Workbook ist kein Test.

Kein Coaching light.

Kein oberflächliches BLABLA.

Sondern ein erster ehrlicher Blick darauf,

wo du dich selbst verlässt.

Ohne Termin.

Ohne Druck.

Nur du – und die Frage,

wie es dir wirklich mit dem Thema Grenzen geht.

Das ist deine Möglichkeit ohne gleich einen Termin

beim Therapeuten zu schauen,

wie es dir mit dem Thema Grenzen setzen geht.

Im Impuls der Woche findest du kurze, alltagstaugliche Anstöße ,

auch für das Thema Abgrenzung,

wenn du dich schnell wieder im Funktionieren verlierst.



Wenn du merkst, dass es mehr braucht als ein Impuls

Manche Themen lassen sich nicht allein sortieren.

Nicht mit einem PDF.

Und auch nicht mit einem einzelnen Gedanken.

Für solche Prozesse gibt es auch geführte Räume.

In der therapeutischen Gruppe „Selbstwert stärken – innere Stärke finden“

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arbeiten wir über mehrere Monate genau an diesen Fragen –im Kontakt, mit Struktur, mit Begleitung.



Zum Schluss – nicht hart, nur ehrlich


Vielleicht ist „stark sein“ gar nicht dein Problem.

Vielleicht ist es nur das,

was du zu lange alleine getragen hast.


Und wenn du dich hier wiedererkennst:

Du musst dich nicht erst verändern,

um weniger zu leisten.


Das hier erklärt nichts.

Aber vielleicht benennt es etwas.



Porträt von Mariangela Carta vor weißem Hintergrund mit dem Schriftzug „Du bist nicht allein!" und der Unterschrift Mariangela Carta






Disclaimer

Dieser Artikel dient der Selbstreflexion und ersetzt keine therapeutische oder medizinische Behandlung.

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