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👉 Innere Leere: Warum sich ein gutes Leben trotzdem leer anfühlt

Du wachst auf.

Dein Leben funktioniert.


Du hast Beziehungen.

Aufgaben.

Verantwortung.

Vielleicht sogar Dankbarkeit.

Und trotzdem liegt da etwas zwischen dir und dem Tag.

Keine Traurigkeit. Keine Krise.


Eher ein inneres Nichts,

das sich nicht benennen lässt.


Nicht laut.

Nur leer.



Es geht nicht um eine Krise, sondern um verlorene Resonanz

Hier geht es nicht um Zusammenbruch.

Nicht um Überforderung.

Nicht um ein Leben, das gerettet werden müsste.


Sondern um etwas Subtileres:

Das Gefühl, innerlich nicht mehr mitzuschwingen mit dem eigenen Alltag.


Alles läuft.

Aber nichts berührt.



Es fehlt nichts – und genau das ist das Problem

Wenn etwas fehlt, darf man unzufrieden sein.

Dann gibt es Gründe. Erklärungen. Lösungen.


Aber wenn objektiv alles da ist, wird es still.

Und diese Stille fühlt sich nicht friedlich an.

Sondern falsch.


Viele Menschen tragen genau das in sich:

Ein gutes Leben.

Und ein inneres Fragezeichen.


Sie funktionieren. Sie geben ihr Bestes.

Und wundern sich, warum nichts davon wirklich ankommt.


Nicht im Herzen.

Nicht im Körper.

Nicht in diesem inneren Raum, der eigentlich „Ich“ sein sollte.




Innere Leere ist kein Mangel, sondern ein Signal

Diese innere Leere entsteht selten, weil zu wenig da ist.

Sie entsteht, wenn zu lange zu viel getan wurde,

ohne innerlich beteiligt zu sein.


Wenn Leben mehr verwaltet als erlebt wird.

Wenn man Rollen erfüllt, aber sich selbst dabei nicht mehr spürt.


Die Leere sagt nicht:

„Du hast falsch gelebt.“


Sie sagt:

„Du hast dich irgendwo unterwegs verloren.“




Eine kleine Vertiefung, wenn du magst

Wenn du diese Leere gerade sehr klar spürst,

kann ein kurzer innerer Halt helfen – nicht als Lösung,

sondern als ehrlicher Kontakt, dann auch zum Thema Grenzen setzen.

Nicht erklärend. Nur klärend.

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Warum Dankbarkeit das Gefühl nicht heilt

„Sei doch dankbar.“

Ein gut gemeinter Satz.

Und für viele ein innerer Maulkorb.


Denn Dankbarkeit beantwortet keine Resonanzfrage.

Sie erklärt nichts. Sie tröstet nicht.


Man kann dankbar sein und innerlich leer.

Beides schließt sich nicht aus.


Die Leere verschwindet nicht,

nur weil man sie logisch widerlegt.




Was diese Leere wirklich meint

Diese Leere ist kein Defekt.

Sie ist ein Zwischenraum.


Zwischen dem, was du lebst,

und dem, was in dir lebendig sein will.


Zwischen Anpassung und Wahrheit.

Zwischen „Ich mache das gut“

und „Ich bin wirklich da“.


Vielleicht ist sie kein Zeichen von Undankbarkeit.

Sondern von innerer Ehrlichkeit.



Ein kleiner Alltagsschritt – ohne Lösung

Vielleicht geht es nicht darum, die Leere zu füllen.

Sondern ihr zuzuhören.


Nicht mit großen Veränderungen.

Sondern mit einem Moment am Tag,

in dem du nicht besser wirst,

sondern ehrlicher.


Ein Satz, den du dir erlaubst.

Ein Nein, das du nicht erklärst.

Ein Ja, das nicht vernünftig ist.


Mehr nicht.



Die unbequeme Wahrheit

Vielleicht fühlt sich dein Leben leer an,

weil es zu lange richtig war.


Nicht falsch.

Aber nicht wirklich deins.


Und vielleicht ist diese Leere kein Gegner,

sondern der leiseste Anfang von Tiefe.



YouTube-Video zum Artikel



Podcast-Episode 2:

„Wenn das Leben anders gelaufen ist, als du dachtest“

(Audio-Reflexion – keine Textwiederholung)

Und jetzt?


Vielleicht willst du nach diesem Text nichts tun.

Nichts entscheiden.

Nichts „mitnehmen“.


Vielleicht reicht es, einen Moment länger bei dir zu bleiben,

statt sofort wieder zu funktionieren.


Diese Leere muss nicht weg.

Aber sie will ernst genommen werden.


Wenn du merkst, dass sie dich schon länger begleitet

und du sie nicht länger alleine tragen willst,

dann darfst du dir Unterstützung erlauben.


Still. Klar. Ohne Reparaturauftrag.


Manchmal beginnt Tiefe genau dort,

wo wir aufhören, uns innerlich zu übergehen.



Porträt von Mariangela Carta vor weißem Hintergrund mit dem Schriftzug „Du bist nicht allein!" und der Unterschrift Mariangela Carta




📌 Disclaimer

Dieser Text dient der Selbstreflexion und inneren Orientierung.

Er ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Dieser Artikel dient der Aufklärung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Bitte wende dich bei starken oder anhaltenden Symptomen an eine:n Fachärzt:in oder approbierte:n Psychotherapeut:in.

Ich begleite dich im Rahmen meiner Zulassung als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einem klaren Fokus auf Verbindung, Stabilität und ganzheitlicher Begleitung.

📞 In akuten psychischen Krisen erreichst du den psychiatrischen Krisendienst unter 0800 – 655 3000 (kostenfrei und rund um die Uhr).Weitere Infos unter: www.krisendienste.bayern

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